RATATOUILLE IN PARIS

 
04.05.2015


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Am 10. Juni des vergangenen Jahres hat Disney in Paris eine neue Attraktion eröffnet. "Ratatouille: Das Abenteuer", dessen filmische Vorlage bereits 2007 die Leinwand und die Herzen der Kinobesucher eroberte, scheint nun also ein lebensechtes zu Hause gefunden zu haben. Was versteckt sich hinter dem Abenteuer des kleinen Nagers?

Zunächst einmal ein wenig Bildung. Ratatouille ist ein geschmortes Gemüsegericht der provenzalischen Küche Südfrankreichs, so schreibt Wikipedia. Im Animationsfilm ist "Rémy" - eine Wanderratte - der Hauptdarsteller und für seinen feinen Geruchssinn bekannt. Er verhilft dem Küchenjungen Linguini zu unerwartetem Ruhm und schon bald eröffnet er "La Ratatouille", sein eigenes Restaurant. Schauplatz der Story ist Paris und wo könnte eine solche Attraktion ein besseres Zuhause finden, als in der französischen Hauptstadt.

Bei der Eröffnungsfeier am 21. Juni 2014 waren zahlreiche Stars aus dem Film ebenso mit dabei wie Robert A. Iger, Chairman und Chief Executive Officer der Walt Disney Company, Thomas O. Staggs, Chairman von Walt Disney Parks and Resorts, und Philippe Gas, Chief Executive Officer von Euro Disney SAS vertreten und erblickten eine neue uns spektakuläre Neuheit. Es ist die 60.  und gleichzeitig auch die modernste Attraktion im europäischen Ableger des Konzerns.

 

Für "Ratatouille" ist ein neuer kleine Mini-Themenbereich entstanden, der den Besucher zunächst auf den "La Place de Rémy" führt. Hier sieht man genau die Kulisse, die man aus dem Film kennt und von der Straßenlaterne bis hin zum Baumbestand ist alles passend inszeniert. Kein Zweifel, man bekommt Lust auf mehr.

Leider trübt die meist sehr lange Wartezeit die Lust ein wenig und wir raten den Single-Rider Eingang zu nutzen. Hier gehts schneller und während der Fahrt konzentriert man sich bestimmt nicht auf die anderen Freunde. Problematisch bei Reisen mit kleineren Kindern, die sowieso ungedultig auf das Abenteuer warten. Hier bleibt leider nur die Anstehschlange. Alternativ raten wir auch dazu, die Attraktion direkt bei Parköffnung aufzusuchen oder einen der ebenfalls begehrten Fastpass-Tickets zu ergattern. Auch für den Schnellzugang muss man allerdings früh dran sein. Bei unserem Besuch war schon am frühen Nachmittag nicht mehr daran zu denken.

Technik & Fahrt:

Insgesamt fahren sechs Wagen, als Ratmobil designed, durch eine Indoorstrecke. Unglaubliche und gleichermaßen autemberaubende 4D-Effekte lassen den Besucher eine nahezu perfekte Illusion erleben. Tatsächlich glaubt man schon nach wenigen Sekunden ein Teil der wilden Mäusejagd zu sein und geht sogar an manchen Stellen vorsichtshalber in Deckung. Der Clou ist dazu noch, dass sich die Fahrten in den Wagen voneinander unterscheiden und immer andere Wege beschreiten. So wird auch mehrmaliges Fahren garantiert nicht langweilig. Neben riesigen Leinwänden, haben die Deko-Ausstatter ganze Arbeit geleistet und runden das Meisterwerk mit echten Requisiten ab. Kaum zu glauben, aber hier arbeitet man nicht nur mit den visuellen Effekten, sondern auch mit Temperaturen und vor allem Gerüchen. Wir waren bei unserer ersten Fahrt überwältigt von den gesammelten Eindrücken und man MUSS defintiv mehrfach einsteigen um alles gesehen und erlebt zu haben.

 

 

 

Essen, Trinken, Souvenirs:

Wie es sich für einen neuen Themenbereich gehört und erst recht bei diesem kulinarischen Hintergrund, muss ausreichend für das leibliche Wohl gesorgt werden. Und bei Disney braucht man sich auch keine Sorgen machen, diese Gelüste werden erfüllt. Mit dem Bistro "Chez Rémy" gibt es das erste eigenständige Restaurant in einem Disney Themenpark. Die Gäste speisen in einer überlebensgroßen Kulisse, die Tische sind riesige Marmeladengläser und die Stühle sind übergroße Champagnerkorken. Die Gerichte sind schon exklusiver, als man es normalerweise aus den weltweiten Amusementparks kennt, allerdings auch nicht ganz günstig. Mit 29,99 Euro beginnt der Gourmetgenuss.

 

 

Die Boutique "Chez Marianne" gehört ebenfalls zum neuen Bereich und bietet reichlich themenbezogene Souvenirs.


Es ist nur eine Frage der Zeit, wann es ebenso wie beim Film die ersten Auszeichnungen hagelt. Hier hat man ein wirklich grandioses Stück Parkgeschichte geschrieben und wer es noch nicht gesehen hat, der sollte sich schleunigst auf den Weg nach Paris machen und Rémy einen Besuch abstatten.

 

 

 



 
 
 
Quelle: PM Disneyland Paris und Recherche CJG
Bilder: CJG und Disneyland Paris
 
 
 
 

 

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