Mädchen entdeckt Grabstein des Opas

 
15.12.2017


Symbolbild


Wenn das mal nicht creepy ist! Ein 13-jähriges Mädchen besuchte das Freizeitland Geiselwind und entdeckte den Grabstein des eigenen Opas

 

Eigentlich sollte doch so ein Haunted House Spaß machen und gleichzeitig dabei gruseln. Wenn man dabei aber den Grabstein des eigenen Opas entdeckt, ist das mal so richtig creepy. Ein 13-jähriges Mädchen aus dem Landkreis Lichtenfels musste genau dieses Szenario erleben.

Bei einem Besuch im Freizeitland Geiselwind stand sie vor dem Horrorhaus "Dr. Lehmanns Horror Hospital" und vor dem Gebäude entdeckte sie plötzlich den Grabstein des vor mehr als 20 Jahren verstorbenen Großvaters. Sie kannte ihn zwar nicht persönlich, erkannte aber sofort den Namen und die noch immer vorhandenen Geburts- und Sterbedaten.

In Deutschland ist es durchaus üblich, dass Gräber nach einer langen Zeit wieder entfernt werden. So hatte auch die Großmutter 2016 einen Steinmetz mit der ordnungsgemäßen Beseitigung beauftragt. Scheinbar hat dieser das "fachgerechte" Entsorgen etwas anders aufgefasst und wollte noch ein bisschen Profit rausschlagen. Wie es den Anschein hat, verkaufte er diesen Grabstein als Dekoartikel.

Ob es der einzige Grabstein mit realem Hintergrund ist, konnte noch nicht bestätigt werden. Gegen die Parkbetreiber wird laut Artikel in der Mainpost wegen Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener ermittelt. Wie genau der Stein in den Park gelangen konnte ist derzeit noch vollkommen unklar. Angeblich wurde die gesamte Attraktion von einem anderen Schausteller gekauft, allerdings weiß niemand mehr, ob bei der Lieferung auch die Grabsteine mit dabei waren. Die Inschrift auf den Steinen ist nach Anorndnung der Staatsanwaltschaft entfernt worden und der Steinmetz soll der Witwe das Geld für die Grabauflösung zurückgezahlt haben.



 
 
 
Quelle: Artikel Mainpost, Welt.de
Text: CJG Marco
Bild: Pixabay
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