Review: HFN im Holiday Park

 
01.11.2017


 


Schon seit ein paar Jahren versucht der Holiday Park das Halloween-Event in die Eliteklasse zu bringen. Die Anfänge waren OK, doch in diesem Jahr legte man einen Zahn zu. Mit den Halloween Fright Nights wurde das Gesamtkonzept überarbeitet und konnte durchaus überzeugen!


DIE STORY

Eine Rundum-Story lässt sich auch in diesem Jahr nicht erkennen. Es ist nicht zwingend ein Muss für eine erfolgreiche Halloween-Veranstaltung und doch geht der Trend tatsächlich in Europa genau dort hin. In den USA sieht das ganz anders aus und so gibt es hier anstatt einem Oberthema viele verschiedene Bereiche zu erleben. Besonders hervorstechend ist allerdings der "Titty Twister", den man aus dem Kultfilm "From Dusk till Dawn" kennt. Es ist die große Neuheit des Events und man darf gespannt sein.

UNSER EINDRUCK
Die Stimmung im Park wurde eindeutig verbessert und auch wenn manche der Darsteller in den Scare-Zonen und Labyrinthen noch ein bisschen mehr Erfahrung sammeln müssen, kann der erste Eindruck überzeugen. Beeindruckend ist die Bühne mit Livemusik und jede Menge Entertainment. Doch schauen wir mal in die einzelnen Mazes.



 


CAMP SONNENSCHEIN

Story:
Das verlassene Camp Sonnenschein ist nichts für Angsthasen! Einst fand die Tochter einer Familie auf dem Campingplatz eine Puppe. Keine gewöhnliche Puppe, denn sie stellt eine Verbindung zum Reich der Verdammten her. Seit dem ist die Tochter von den Untoten besessen und niemand kann ihr helfen. Nur wenige schaffen es dem Fluch zu entkommen!

Das Labyrinth:
Man kann mit relativ einfachen Mitteln und guten Ideen ein Maze bauen. Es muss nicht immer viele Millionen Euro kosten, sondern manchmal sind es eben die alltäglichen Dinge die Angst und Schrecken verbreiten. Man bekommt den Eindruck, mit dem Bus in das Camp gefahren zu sein und steht auch schon mittendrin. In Zelten liegen mehr oder weniger leblose Körper und schließlich geht es durch den Camp-Kiosk weiter in Richtung rettendem Ausgang.

 

Gesamteindruck:




Es war alles in allem ein gutes Labyrinth, hätte jedoch noch ein wenig intensiver bespielt werden können. Die Location an sich ist sehr gut gestaltet und auch die Idee und die Umsetzung hat uns begeistert. Ein guter Einstieg in die Horror-Veranstaltung!



VIRUS ATTACK

Story:
Im Horror Haus Virus Attack treibt ein verrückter Professor in diesem Lazarett Versuche mit menschlichen Probanden. Eines seiner Experimente scheint außer Kontrolle geraten zu sein.

Das Labyrinth:
Eine laute Geräuschkulisse, Krankenbetten und natürlich schon zu Beginn zahlreiche dem Virus zum Opfer gefallenen Gestalten sorgen für extremen Nervenkitzel. Im Flash-Light sieht man gequälte und blutverschmierte Patienten. Die typischen Gimmicks, wie der Zahnarztstuhl dürfen natürlich auch nicht fehlen. Den Professor konnten wir leider nicht retten...

 

Gesamteindruck:




Die Klinik ist natürlich der Klassiker unter den Horror-Labyrinthen. Die Umsetzung war gut, jedoch ist da noch ein wenig Luft nach oben. Besonders gelungen fanden wir hier die Leistung einiger Darsteller, die wirklich alles gegeben haben und mit ihren Qualen sehr realistisch wirkten.



TITTY TWISTER

Story:
Die Erwartung hier ist natürlich hoch, denn nahezu jeder Halloween- oder Horrorfan kennt das Vorbild aus dem Kultfilm "From Dusk till Dawn". Ein besonderer Nachtclub, aus dem (zumindest im Holiday Park) nicht unbedingt wieder alle Gäste entkommen.

Das Labyrinth:
Direkt hinter dem Eingang steht man inmitten des Clubs und tanzende Damen animieren die Gäste bei grooviger Musik. Dann erlischt das Licht und der Horror kann beginnen. Weiter geht es durch den Backstagebereich des Clubs und der Ton hier ist ordentlich rau. Hier wird nicht zimperlich mit den Besuchern umgegangen. Man gelangt zu den Zimmern des Etablissements und stellt auch hier schnell fest... mit Liebe hat das nix zu tun!

Gesamteindruck:



Viel Story, die sich in den einzelnen Räumen zu erkennen gibt und hochmotivierte Darsteller! Ganz klar und mit Abstand das beste Maze im Park.



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SCARE-ZONE

Die alte Autofabrik ist belagert von Zombies... Die Untoten wachen über die Autowracks und Kettensägen heulen auf. Die Zombie-Zone ist die Scare-Zone in der Umgebung der Achterbahn "Sky Scream".


Unser Eindruck:

Es gab viele Darsteller, gutes Entertainment und auf jeden Fall kann man sich hier eine ganze Weile aufhalten und den kreischenden Besuchern beim Wegrennen zu sehen.



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ENTERTAINMENT


Während bereits um 18 Uhr die Scare-Zonen öffnen, gibt es dann um 19 Uhr eine Parade. Viele Figuren und Gestalten, die aber mit den eigentlichen Themen der Labyrinthe nichts zu tun haben. Viele Vollmasken, nehmen leider ein wenig die Horrorstimmung. Dazu leider eine musikalische Untermalung, die wohl den größten Horroranteil hat... abgesehen von der Auswahl der Lieder, leider auch keine gute musikalische Qualität. Sorry, aber das passt nicht zu einem überarbeiteten Konzept, was den Park zur Elite der Events machen soll.

Die Liveband auf der Bühne war dann letztlich wieder gut und entschädigte die Ohren ein wenig. Highlight ist dann aber letztlich doch das große Feuerwerk am kalten Nachthimmel von Hassloch.

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DAS FAZIT

Das neue Konzept scheint auf jeden Fall zu greifen. Man merkt eine deutliche Steigerung und besonders auffällig waren die vielen motivierten Darsteller. Auch konnte der "Titty Twister" überzeugen und zeigt einen ersten Schritt in die richtige Richtung der Zukunft" Wir kommen wieder und freuen uns auf eine weitere Steigerung in den kommenden Jahren!




 
 
 
Quelle: PK Holiday Park, Erfahrungsbericht
Text: CJG Marco
Bilder und Logos: Holiday Park
Video: -

 
 
 
 

 

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