Mädchen stirbt - Parks reagieren

 
14.05.2017


 


Furchtbar! Vor einigen Tagen ist das 11-jährige Mädchen Evah Jannath in der Raftingbahn "Splash Canyon" in Drayton Manor (England) gestorben. Die ersten britischen Parks reagieren und schließen ihre Water-Rides. Darunter der Thorpe Park, Alton Towers und andere. Sind die Sicherheitsmängel zu groß oder ist es ein tragischer Unfall gewesen?


Es war ein wundervoller Schulausflug, bis es zu diesem tragischen Unglück kam. Die 11-jährige Evah war mit ihren Klassenkameradinnen in der Raftingbahn des englischen Parks Drayton Manor. Doch die Fahrt endete tragisch und das Mädchen fiel aus der Bahn und verstarb an ihren Verletzungen. Die ersten Parks in England reagieren bereits und sowohl der Thorpe Park, Alton Towers und auch das Legoland Windsor schließen mit sofortiger Wirkung ihre ähnlichen Atrraktionen. Ist es aus Anteilnahme oder weisen die Bahnen tatsächlich Sicherheitsmängel auf?

 

"Splash Canyon" im britischen Staffordshire war seit 1993 eine der Hauptattraktionen im Drayton Manor Park und die 21 Boote gingen Tag für Tag auf dieselbe Strecke. Zwar suggerierte man beim Eingang einen "wilden Ride" und "Stromschnellen", doch war der Zutritt bereits Kindern ab 1,10 Meter und in Begleitung eines Erwachsenen sogar unter ab 90 Zentimetern gestattet.

 

Mit auf dem Schulausflug war die ältere Schwester Zaineb. Die gesamte Familie steht unter Schock und natürlich trifft es auch das gesamte Drayton Manor Team. Die Anteilnahme in der Gemeinde ist groß und auch die Schule blieb am 10.05. geschlossen. Die Untersuchungen laufen und es wird alles getan, um das tragische Unglück aufzuklären.

 

 

 

Im Jahr 2013 fiel der damals 10-jährige Patrick Treacy bereits aus demselben Ride. Er stand unvorsichtiger Weise auf, um für ein Foto zu posieren. Immer wieder werden die Gäste darauf hingewiesen sitzen zu bleiben, doch leider scheint es für manche kein Hindernisgrund zu sein, sich in Lebensgefahr zu begeben. Natürlich darf niemand auf den Ride verletzt oder gar zu Tode kommen, doch muss man auch selbst auf Sicherheit achten und nicht leichtsinnig handeln. Man kann vieles mit Technik ausschließen, doch alles ist nicht möglich. Ein Rafting-Ride bietet sicherlich einige Gefahren und anders als in einer Achterbahn ist man nicht fast bewegungslos angeschnallt. Das verführt zum Leichtsinn und insbesondere ältere Personen sollten einfach mit darauf aufpassen, dass nichts unüberlegtes getan wird. Vernunft kann zu weiterer Sicherheit verhelfen. Es wäre zu einfach, den Parks an dieser Stelle die alleinige Schuld zu geben.

 

Die Untersuchungen werden letztlich die Ursache ergeben und in Anteilnahme bedauern wir dieses tragische Ereignis und wünschen der Familie viel Kraft!




 
 
 
Quelle: Web
Text: CJ Marco
Bilder: Drayton Manor


 
 
 
 

 

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