LUNA PARK - CONEY ISLAND

 
Tourbericht vom 22. August 2015


 

Teilnehmer: Sara, Katrin, Mike, Marco


Der zweite Tag in den Vereinigten Staaten bestand zunächst aus  dem traditionellen Touristenprogramm. Sightseeing deluxe war angesagt und dank unseres Kartenlesegerätes Mike haben wir (fast) alles sofort gefunden. Am Abend fuhren wir dann einmal quer durch die Megacity um zum legendären Luna-Park zu kommen.

Von der Zerstörung des Monstersturms Sandy im Jahr 2012 war tatsächlich nichts mehr zu sehen. Außer ein paar kleinen Erinnerungsbildern, pulsierte hier das Unterhaltungsleben in vollen Zügen. Schon nachdem man die Metro-Station verlassen hat, zog ein wohliger Popcorn-Duft in die Nase und man hörte das "Tätäräääääää" von den Spielautomaten. Überall leuchten die Reklameschilder und man fühlt sich sofort auf dem Jahrmarkt angekommen.

Noch dazu befindet man sich direkt am Ozean und die warme Brise bringt richtiges Urlaubsfeeling. Das Beste an Coney Island ist, dass es auch noch Achterbahnen zu erobern gibt. Besonders in den Abendstunden kann man hier jede Menge Attraktionen ausprobieren, jedoch hat es einen recht hohen Preis. Es ist eben das weltbekannte Coney Island!




BERICHT DES TAGES

 

 

Parken, Eintritt und 1. Eindruck:

 

Ob und wie man auf Coney Island parken kann, ist uns leider nicht bekannt. Am Sinnvollsten ist die Anreise mit der Metro, denn man kann aus allen Teilen New Yorks direkt zum Park anreisen. Eines sollte man allerdings berücksichtigen: Die Stadt die niemals schläft ist riesig und da kann es auch schon mal über eine Stunde dauern, bis man z.B. vom Central Park dort angekommen ist, wo man hin möchte. Eintritt wird im Luna Park nicht gezahlt, sondern man muss sich Credits kaufen. 1 Credit = 1 US-Dollar

 

Diese gibt es an einer zentralen Stelle inmitten des Geländes. Um alle Bahnen fahren zu können, schlagen 60 Dollar ein recht großes Loch in die Reisekasse! Optisch ist alles im typischen Jahrmarkt-Style oder wenn man sich in Amerika ein wenig auskennt, dann ist es der typische Boardwalk. Solche Bereiche finden man in den Staaten immer wieder und es erinnert an einige Küstenbereiche in England. Das Flair dieses Parks ist schon großartig und man freut sich wie ein kleines Kind auf die Fahrattraktionen.




Personal

 

Personal gibt es auch, allerdings kommt man nur sehr selten mit dieser seltenen Spezies in Kontakt. Am Kassenhäuschen sind sie hinter Gittern und in den Essenständen zu sehr beschäftigt um ein nettes Wort oder wenigsten ein Lächeln zu zeigen. Bei den Preisen kann man durchaus ein wenig mehr auf die Gäste eingehen. Ein klarer Schwachpunkt auf Coney Island!

 




Sauberkeit im Park und auf den sanitären Anlagen

 

Da es sich um einen Boardwalk ohne Eintritt handelt, laufen hier viele Leute rum, die man vielleicht in einem normalen Freizeitpark aufgrund der hohen Kosten seltener findet. Das ist tatsächlich in dunkleren Ecken ein wenig unangenehm. Die Sauerkeit lässt leider auch zu wünschen übrig und vom Boden essen kann man hier vergessen. Popcorn, Krümel, Papier und undefinierbare Dinge liegen achtlos auf den Wegen und man sieht nur selten jemand, der sich zuständig fühlt und den Mist aufhebt. Vermutlich kommt am Abend einmal eine Putzkolonne und schiebt den Dreck auf einen großen Haufen und von da wird er entsorgt. Leider auch hier ein Schwachpunkt!

 

Die sanitären Anlagen haben wir uns gespart! Vermutlich auch besser so...




Zuverlässigkeit und Wartezeiten bei den Attraktionen

 

Die Wartezeiten waren absolut erträglich und länger als 10 Minuten musste man eigentlich nirgendwo verweilen. Lediglich die Achterbahn "Thunderbolt" war da eine Ausnahme. Hier standen wir knappe 15 Minuten bis zum Einstieg.

  



Essen und Trinken

 

Es gibt hier wieder einmal das typische amerikanische Fast-Food-Schlemmen. Pizza, Burger, Pommes und andere fettige Mahlzeiten gehören auf den Speiseplan, wenn man den Luna-Park besucht. Die "weltbesten" Hot-Dogs soll es hier inmitten des Parks geben, doch ganz ehrlich können wir der Werbung nicht ganz zustimmen. Ein weiches Brötchen mit einer viel zu kleinen Bockwurst für 5 Dollar ist ganz sicher NICHT Weltelite der heissen Hunde. Der Hunger treibt es wohl rein... Hier empfehlen wir ggf. einen großen Rucksack und vorher ein paar essbare Dinge einzupacken. Auch die Getränke sind hier sehr teuer und man sollte auch diese zuvor in einem Supermarkt kaufen.

 


 

Achterbahnen und Attraktionen:

 

Sechs Attraktionen mit dem Titel Achterbahnen gibt es auf Coney Island zu vermelden. Allen voran ist die legendäre Holzachterbahn "Cyclon" aus dem Jahre 1927 (!!). Ein Wooden-Coaster mit ganz besonderer Klasse und jeden der 9 Dollar wert. Bei den anderen Bahnen sind wir nicht ganz so sicher, ob es sich tatsächlich lohnt Geld auszugeben. "Thunderbolt" die neueste Achterbahn auf dem Gelände ist 2014 erbaut und haut einen dermaßen ineinander, dass eine einmalige Fahrt und der damit verbundene Coaster Junkie Count vollkommen ausreichend sind.

 

Ein besonders spannendes Erlebnis mit interessantem Fahrgefühl ist "Soarin´ Eagel". Ein Flying Coaster der besonderen Art!

 

 

Coaster:

 

1. Circus Coaster

2. Cyclone

3. Soarin Eagle

4. Steeplechase

5. The Tickler

6. Thunderbolt

 

 



 

Die anderen Attraktionen sind das doch eher im Kirmescharakter und da man auch wieder Credits benötigt und wir nicht hunderte von Euros an der Küste lassen wollten, sparten wir das Geld für die nächsten Tage. Die Achterbahnen waren selbstverständlich allesamt Pflichtprogramm!

 

 



Was uns sonst noch gut gefallen hat:

 

Es ist herrlich direkt am Strand zu sein und man kann zwischen dem ganzen Trubel auch ein wenig Ruhe finden und verweilen. Der Duft von Salz in der Luft und das Rauschen des Meeres unterstützen die Stimmung.

 

 

Konstruktive Kritik:

 

Es waren einige Dinge, die uns nicht ganz positiv in Erinnerung bleiben werden, aber eines ist ganz klar an oberster Stelle. Die Preise sind viel zu hoch und man bekommt für die Summen einen ganzen Tag in einem der ganz großen Freizeitparks mit deutlich mehr Angebot. Alles zu erleben würde hier leider ein echtes Vermögen kosten.

 

 

 

Gesamteindruck Park, Besuch und Fazit

 

Es ist eine Legende und einmal im Leben muss man den Luna Park auf Coney Island gesehen und besucht haben. Aus unserer Sicht muss allerdings nicht unbedingt ein nochmaliger Besuch geplant werden. Wenn sich hier in den kommenden Jahren nicht eine Megaattraktion anbietet, dann werden wir vermutlich beim nächsten New York Besuch dankend verzichten. Es gibt dazu einfach in dieser Stadt noch mehr zu entdecken. Dennoch, noch einmal ganz klar, einmal muss es sein um es auf der persönlichen "To-Do-List" abzuhaken.

 

 

 

 

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Quelle: CJG
Fotos: CJG

 
 
 
 

 

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