HERSHEYPARK

 
Tourbericht vom 25. August 2015


 

Teilnehmer: Katrin, Marco, Mike, Sara


Heidewitzka, da ist was los... Schon die Fahrt zum Hersheypark war die Laune der Coaster Junkies auf dem obersten Limit! Nach einer coolen Zeit in New York und New Jersey führt uns der Weg langsam in Richtung Washington, doch bevor wir in der Hauptstadt des Landes eintreffen, machen wir noch einen Zwischenstopp in der Schokoladenhauptstadt der Vereinigten Staaten!

Hershey ist in jedem Laden, in jedem Kiosk, Supermarkt oder Tankstelle ein Begriff. Was wohl hierzulande die Milka oder Ritter Sport Schokolade ist, das ist in Amerika die Hersheyschokolade. Über Geschmack lässt sich hier allerdings streiten und man muss sich wohl selbst ein Bild vom Gaumenschmaus machen. Dennoch ist unser Ziel ja nicht die Schokoladenfabrik oder das angeschlossene Museum sondern der weltbekannte Freizeitpark mit insgesamt 13 Achterbahnen! Darunter besonders "Skyrush", "Stormrunner" oder auch "Fahrenheit", die unsere Spannung steigen lassen.


Nach ein paar Stunden im Auto haben wir das Ziel erreicht und bereits hier steigt wohliger Schokoduft in unsere Nasen. Das wird wohl ein extrem kalorienhaltiger Coaster-Tag. Ganz so schlimm war es dann am Ende nicht, aber wir hatten sehr viel Spaß, haben uns einiges gegönnt und konnten alle Achterbahnen ausgiebig testen. Der Park war lange geöffnet und so hatten wir am Ende sogar noch einige Fahrten in Dunkelheit und mit Beleuchtung. Am späten Abend machten wir und dann auf den Weg nach Washington D.C.



BERICHT DES TAGES

 

 

Parken, Eintritt und 1. Eindruck:

 

Die Eintrittspreise des Hersheyparks sind im Vergleich zu anderen Unternehmen sehr human. Im Verhältnis zum Angebot somit ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Um schnell in den Park zu kommen haben wir uns allerdings für das "Preferred Parking" entschieden! Das sind ein paar Dollar mehr und in der Regel ist man recht nah am Haupteingang. In diesem Fall lohnt es sich allerdings nicht, da der Fußweg trotzdem noch lang ist.

 

Erreicht man dann den Parkeingang, wirkt alles recht klein und gemütlich. Merchendise und Schokolade bestimmen das optische Bild. Freude und Spannung liegen in der Luft. Was hat der bereits 1907 eröffnete Freizeitpark zu bieten? Wird er die Erwartungen erfüllen?




Personal

 

Eine sehr freundliche Begrüßung bei Eintritt in den Park macht schon Lust auf mehr. Insgesamt ist das Personal sehr freundlich und man hat immer das Gefühl ein gern gesehener Gast in diesem Park zu sein. Die Operator sind mal mehr und leider manchmal auch etwas weniger motiviert, aber dennoch allesamt in sehr angenehmer Laune.




Sauberkeit im Park und auf den sanitären Anlagen

 

Die Sauberkeit im Park war überdurchschnittlich gut und es gab in dieser Hinsicht keinerlei Beanstandungen oder Auffälligkeiten. Auch die sanitären Räume waren in sehr gutem Zustand. Besonders auffällig war der angenehme Duft auf den Toiletten... vermutlich waren es Duftstoffe, die für die wohl angenehmsten Toiletten auf unserer Tour gesorgt haben.




Zuverlässigkeit und Wartezeiten bei den Attraktionen

 

Die Wartezeiten waren nicht extrem, aber dennoch an einigen Attraktionen im Bereich von 30-45 Minuten. So war auch hier die Entscheidung eindeutig und wir besorgten uns die Möglichkeit des Fast Track! Anders als in vielen anderen Parks bekommt man hier für eine ausgesuchte Auswahl an Attraktionen eine Zeit zugewiesen. Vor dieser Zeit ist ein Einstieg nicht möglich, nach Ablauf sind sie aber sehr kulant. Leider sind nicht alle Achterbahnen auf dieser Liste vertreten und so erspart man sich die Anstehzeit leider nicht gänzlich.

 

 

 



Essen und Trinken

 

Zugegeben, das Essen im Hersheypark ist schon ein wenig schokoladen-lastig. Dennoch gibt es natürlich auch das übliche Parkessen von Pommes und Burgern. Dazu, wie erwähnt, ein reichhaltiges Angebot an Eiscreme (übrigens sehr lecker) und jeglicher Form, Farbe und Geschmacksrichtung an Schokoladenprodukten. Aufgefallen ist uns allerdings ein großer Popcornstand mit dem Titel "German Kettle Poocorn". Hier gibt es also deutsches Popcorn...aaaah ja! Es hat sehr gut gerochen, doch hatte weder der Anblick noch der Geruch etwas mit "deutschem Popcorn" gemeinsam. Was auch immer die Amis da mit uns verbinden bleibt wohl ein Parkgeheimnis.

 

 

 


 

Achterbahnen und Attraktionen:

 

Mit insgesamt 13 Achterbahnen ist der Park sehr gut ausgestattet und es gibt viel zu entdecken. Unterschiedliche Bahntypen rufen Freude bei den Coaster Junkies in aller Welt hervor. Holzachterbahnen scheinen allerdings große Beliebtheit in Hershey zu haben, denn es gibt gleich drei an der Zahl. 

 

 

Coaster:

 

01. Cocoa Cruiser (Family)

02. Comet (Wooden)

03. Fahrenheit (Steel Vertical Lift)

04. Great Bear `(Inverted)

05. Laff Trakk (Spinning Indoor)

06. Lightning Racer (Duelling Wooden)

07. Sidewinder (Shuttle)

08. Skyrush (Steel)

09. SooperDooperLooper (Steel Loop)

10. Storm Runner (Launched)

11. Trailblazer (Mine Train)

12. Wildcat (Wooden)

13. Wild Mouse (Wilde Maus)

 

Nach ausgiebigem Test der Achterbahnen haben wir schnell unseren Favoriten für den Tag gefunden. Die Entscheidung war einstimmung und viel auf den Steel-Coaster Skyrush. Er besticht durch eine angenehme und sehr schnelle Fahrt. Dazu kommt eine tolle Höhe und ausgezeichnete Streckenführung. Das macht Lust auf viel mehr! Es folgen Stormrunner, und Fahrenheit auf Augenhöhe. Bester Woodie im Park ist Comet, während die anderen doch langsam in die Jahr kommen und das Ruckeln ins unangenehme geht.

 

Laff Trakk als Neuheit im Park ist durchaus ein Erlebnis, allerdings hat die Bahn viel zu wenig Kapazität und die Wartezeiten waren selbst bei Parkschluss noch über 60 Minuten. Zwar ist der Wartebereich nett und unterhaltsam gestaltet, doch muss man hier leider wertvolle Zeit einplanen. Auch die Gestaltung ist im Indoor-Bereich ist sehr gelungen, doch alles in allem lohnt es sich nicht so extrem lange in der Schlange zu stehen. Beim Fast Track ist die Bahn übrigens nicht integriert.

 


Skyrush


Laff Trakk - Wartebereich mit Spiegeln


Laff Trakk Einstiegsstation

 

 

Rollercoaster sind schon ein sehr dominantes Thema im Park und doch gibt es noch ein paar weitere nennenswerte Attraktionen. Allen voran ist da Tidal Wave zu nennen. Es handelt sich um einen BigSplash Waterride, der seinem Namen auch wirklich alle Ehre macht. Bei der finalen Schussfahrt gib es eine unglaubliche Wassermenge in Richtung wartende Menge. Wer hier den falschen Standort ausgesucht hat, der bekommt eine gehörige Dusche. Man kann es allerdings auch herausfordern und auf der Brücke stehen... dort ist der Big Splash aus nächster Nähe zu bewundern. Überigens, technisches Equipment sollte man besser nicht dort stehen lassen.

 

 

Ansonsten findet man auf dem Hershey-Gelände noch einige der üblichen Fahrgeschäfte für die ganze Familie. Das Ferris Wheel (Riesenrad) oder Flying Falcon (Rund-Hoch-Karussell) sind nur einige dieser moderaten Fahrten

 



Was uns sonst noch gut gefallen hat:

Der Park ist schön gestaltet und es mach Spass sich auch außerhalb der Rides dort aufzuhalten. Die Wege sind schön angelegt und man findet sich sehr schnell zurecht.

 

 

Kleine konstruktive Kritik:

Das Fast Track System ist in unseren Augen nicht sehr gut und müsste den aktuellen Standarts der anderen Amusement-Unternehmen angepasst werden. Insbesondere ist auch die Auswahl nicht unbedingt bestmöglich sortiert, so dass man z.B. die Wartezeiten bei Laff Trakk trotzdem über sich ergehen lassen muss.

 

Was auch nicht unbedingt positiv aufgefallen ist, das ist die Verpflegung zum Parkschluss. Man möchte sich ggf. gern noch etwas mitnehmen, muss sich aber sehr beeilen, denn die Buden schließen schon sehr zeitig. Bei uns z.B. bei den FunnelCakes in der Nähe des Ausgangs so geschehen! Wir wollten uns gerade anstellen, da wurde dicht gemacht. So entgeht dem Park eine Einnahme und wir gehen mit einem negativen Erlebnis aus dem Park. Unötig!

 

 

 

Gesamteindruck Park, Besuch und Fazit:

Es war ein angenehmer Besuch im Hersheypark und besonders Skyrush hat uns begeistert. Ob diese Bahn allein allerdings ein Grund für eine baldige Rückkehr ist, können wir nicht unbedingt bestätigen. Man muss den Park auf jeden Fall mal besucht haben, wenn man den Anspruch eines Coaster Junkies hat, dennoch bleibt die Frage, ob wir beim nächsten Trip hier wieder vorbei schauen werden.

 

 

 

 

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Quelle: CJG
Fotos: CJG

 
 
 
 

 

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